Lesetipp KW34 2019


Der Medizinstudent Lucius meldet sich im Winter 1914 freiwillig zum Dienst als Sanitätsarzt, um Erfahrungen zu sammeln, die er an der Universität niemals bekäme. Allerdings verschlägt es ihn nicht in ein gut ausgestattetes Lazarett hinter den Linien, sondern in die eisigen Wälder der Karpaten, wo er auf ein Behelfslazarett in einer ausgeräumten, baufälligen Kirche trifft mit einer Nonne als Leitung.

Margarete bringt ihm alles bei: wie man ein Skalpell führt, Amputationen vornimmt, Verbände legt. Besonders schwer ist der Umgang mit traumatisierten Soldaten, das Krankheitsbild noch neu und unbekannt. Als er bei einem besonders schweren Fall Fortschritte erzielt, ist er euphorisch und versucht, eine Rückkehr des Soldaten an die Front zu verhindern. Ein folgenschwerer Fehler


C.H. Beck

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