Wasseraufbereitung: Inbetriebnahme voraussichtlich im April


Die weltweiten, teils noch viel schlimmeren Auswirkungen der Corona-Pandemie als bei uns, bleibt auch für Projekte hier bei uns nicht ohne Auswirkungen. Die globalisierten Material- und Handelsströme sind für solche Ereignisse extrem anfällig.

Beispielsweise kommen Pumpenteile aus Indien, Elektrische Anlageteile aus Fernost, Rohre werden in Holland beschichtet und so weiter.

Beim Ablauf einer Baumaßnahme verhält es sich wie bei einer komplexen Maschine: fällt ein Teil aus, beeinträchtigt dies meist die Funktionsfähigkeit insgesamt.

Nach dem aktuellen Terminplan ist der Montageabschluss der Aufbereitungstechnik auf Ende Januar 2021 terminiert.

Der Abschluss der Montagearbeiten ist gleichzeitig der Beginn der Inbetriebnahme für den Probebetrieb.

Im Februar 2021 wird ein sogenannter Trockenbetrieb simuliert. Darunter ist ein Funktionstest aller verbauten Schieber, Klappen, Ventile, Messsonden usw. zu verstehen. Gleichzeitig wird die Software getestet, die einen vollautomatischen Anlagenbetrieb sicherstellen soll. Die Filterkessel der Enthärtungsstufe werden mit Ionenaustauscherharze, das sind winzige Kunststoffkugeln mit einem Durchmesser von 0,6 mm, gefüllt. Die gesamte Anlage wird desinfiziert.

Im März soll der Einfahrbetrieb der Anlage mit Brunnenwasser beginnen. Mit der vorgesehenen Abnahme der Anlage, die für Ende März vorgesehen ist, soll die volle Funktion der Anlage erreicht sein.

Alles unter dem Vorbehalt, dass es zu keinen Beeinträchtigungen durch die Corona Krise kommt.