Schnakenbekämpfung: Starkregen und Hochwasser


Aufgrund der Starkregenereignisse der letzten Woche ist in allen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde ein höheres Schnakenaufkommen zu befürchten. In den letzten beiden trockenen Jahren war dies so gut wie nicht der Fall.

In der Verbandsgemeinde verfügen wir über eine Mitgliedschaft in der KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) und unterstützen damit die Bekämpfung entlang des Rheins.

Bei uns in der Verbandsgemeinde wird das BTI seit Jahrzehnten in unveränderter Intensität durch unseren dafür Beauftragten auf den betroffenen Flächen ausgebracht.

Die Bekämpfung der Rheinschnake mit Hubschrauber erfolgt schon immer ausschließlich im Altrheingebiet, nicht in unserer Region. Bei uns flog noch nie ein Hubschrauber um das BTI auszubringen.

Der Mitarbeiter, der im Auftrag der VG die Schnakenbekämpfung mit BTI durchführt, kennt die neuralgischen Stellen im Wald und in den jeweiligen Gemeinden. Dort wird regelmäßig kontrolliert und das Mittel ausgebracht. Aufgrund des derzeit hohen Grundwasserstands sowie der Hochwasserereignisse der letzten Woche wird es jedoch nicht gelingen können, ausnahmslos alle Wasserstellen im Wald zu kontrollieren.

Bei abendlichen Aufenthalten im Wald und in Waldnähe ist derzeit eine entsprechend schützende Kleidung angesagt.

Die KABS rät, Wassertonnen zu überprüfen, unnötige Wasseransammlungen zu beseitigen. Meist seien es Hausschnaken, die die Leute in den Orten ärgern. Sie seien lästig, zumal sie mehrfach stechen. "Hausschnaken erleben gerade paradiesische Verhältnisse", so die KABS. Je wärmer es ist, desto schneller vermehren sie sich in Teichen, Gießkannen oder Blumen-Untersetzern und desto mehr Generationen gebe es pro Jahr.

Bitte überprüfen Sie auch Dachrinnen auf ihre Abfluss-Funktion. Überall, wo sich Regenwasser ansammeln kann und tagelang bei warmen Temperaturen herumsteht, können sich tausende von Stechmücken vermehren.