Die Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich hat Anfang diesen Jahres offiziell mit der kommunalen Wärmeplanung gestartet. Diese zielt darauf ab, eine zukunftsfähige, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung für alle Ortsgemeinden zu entwickeln. Die Wärmeplanung ist wichtig für die Energiewende und wird in den kommenden Monaten in mehreren Schritten umgesetzt.
Ablauf der Wärmeplanung – die vier Bausteine
1. Bestandsanalyse: Zuerst wird der aktuelle Wärmebedarf erhoben, ebenso wie die vorhandene Energieinfrastruktur und die bestehende Gebäude- und Nutzungsstruktur.
2. Potenzialanalyse: Dann folgt die Untersuchung möglicher erneuerbarer Energiequellen, Abwärmepotenziale und Effizienzmaßnahmen in der Region.
3. Zielszenarien: Daraus werden Szenarien für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 entwickelt – abgestimmt auf die lokalen Gegebenheiten.
4. Maßnahmenkatalog: Zum Schluss folgen konkrete Vorschläge und Projekte zur Umsetzung der Ziele, inklusive Priorisierung und Zeitplanung.
Bürgerbeteiligung ist weiterhin gefragt!
Ganz wichtig bei der Wärmeplanung ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb finden Ende September und Anfang Oktober in allen Ortsgemeinden Informationsabende statt. Dort wird über den aktuellen Stand berichtet und es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Anregungen einzubringen.
Zusätzlich steht ab sofort ein digitaler Fragebogen zur Verfügung, über den Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, freiwillig unter anderem Ihren individuellen Energiebedarf melden können. Eine Beteiligung an dieser Umfrage hilft dabei die Berechnungen und Planungen so genau wie möglich auf die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen:
Wir laden Sie alle herzlich ein, sich aktiv an der Gestaltung der zukünftigen Wärmeversorgung zu beteiligen!
