In der Verbandsgemeinde Bellheim wurde ein Wolf gesichtet. Solche Sichtungen werden bei den Wolfsnachweisen des Landes Rheinland-Pfalz registriert.
Es könnte allerdings gut sein, dass es sich um das Einzeltier handelt, welches bereits Anfang Juli in Lingenfeld gesichtet wurde. Da Wölfe als Langstreckenläufer am Tag zwischen 20 und bis zu 80 Kilometer zurücklegen können ist dies durchaus wahrscheinlich. Bisher wurde in Lingendfeld nur das Einzeltier gesichtet, somit ist es eher unwahrscheinlich, dass ein Rudel ansässig ist.
Ob es sich um Wolf oder Wölfin handelt, um eine Durchreise oder Ansiedlung – all dies ist noch unsicher.
In der Verbandsgemeinde Offenbach wurde der Wolf oder Spuren von ihm bisher noch nicht gesichtet. Dennoch möchten wir die Bevölkerung vorab informieren.
Beim BUND Rheinland-Pfalz oder beim zuständigen Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO) finden Sie die wichtigsten Information zum Wolf. Ebenso beim Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität.
Worin alle Quellen übereinstimmen:
„Als Wanderer im Wald auf Wölfe zu treffen ist außerordentlich selten. Seit Jahrhunderten ist der Wolf dem Menschen gegenüber sehr scheu und geht ihm lieber aus dem Weg. Angriffe von Wölfen sind in unseren Breiten nicht bekannt. Falls Sie doch je einen freilebenden Wolf sehen sollten, achten Sie jedoch darauf, respektvollen Abstand zu dem Tier zu halten. Falls Sie einen Hund dabei haben, halten Sie die Leine kurz. Rennen Sie nicht weg, sondern entfernen Sie sich langsam und machen Sie sich bemerkbar, falls Ihnen der Wolf zu nahe erscheint. Laufen Sie Wölfen nicht nach und füttern sie sie nicht.“
(https://www.bund-rlp.de/themen/tiere-pflanzen/wolf/aktuelles/; 17.07.2025, 10:07)
Was wirklich als verhaltensauffällige Wölfe gilt, ist auch beim KLUWO beschrieben.
