
Drei Brüder, eine junge Mutter und ein sehr viel älterer Vater. Jeden Sommer wochenlange Ferien im Sommerhaus in Värmland, eine zugewandte, lebhafte und liebevolle Mutter.
Jetzt versuchen Alexander und sein Bruder die Mutter aus eben diesem Haus zu holen, wo sie sich zu Tode zu trinken scheint. Wie ist es dazu gekommen, wann hat es angefangen?
Immer wieder blickt Alex Schulman auf Szenen seiner Kindheit und Jugend zurück, um sich zu erinnern. Man spürt beim Lesen die Qual des Kindes, die Liebe zur Mutter und die Co-Abhängigkeit, die zur Vertuschung der Abhängigkeit führt. Die Bedürftigkeit und den Wunsch nach der Liebe und Anerkennung der Mutter, die immer wieder zum Schweigen und zur Hoffnung verführen.