
Jenni Mäki heißt jetzt Jenny Hill. Sie beginnt ein neues, mindestens ein anderes Leben. Nicht ganz freiwillig, aber doch in einer Art Selbstermächtigung.
Nach mehr als zwanzig Jahren trennt sie sich von Jussi, ihrem Mann und Vater ihrer zwei erwachsenen Kinder. Und obwohl es Jennys Entscheidung war und sie gegangen ist, fühlt sie sich fremd in diesem Leben. Erst langsam lernt sie, sich selbst wertzuschätzen, sich als Einzelperson wahrzunehmen.
Kommentiert wird ihre Geschichte von vier Märchenfiguren, die sich wiederum von ihren Märchenerzählungen emanzipieren und ihre wahren Geschichten erzählen.
In unserer Gesellschaft sind Frauen nicht so sehr Opfer männlicher körperlicher Macht, sondern eines Narrativs, das sie sich selbst zu eigen gemacht haben.