
Am Montag, dem 01.09.2025 besuchte Bundesumweltminister Carsten Schneider Offenbach an der Queich, um sich über unser Nahwärmenetz zu informieren.

Begrüßt wurde er von Bürgermeister Axel Wassyl, Ortsbürgermeister Simon Wingerter und den Auszubildenden Leticia Müller und Leo Kamy (v.r.n.l.). Das freiwillige Engagement der Auszubildenden der Verbandsgemeinde Offenbach hat sich auch bis ins Bundeumweltministerium herumgesprochen, nachdem sie vor zwei Jahren eine bundesweite Ehrung für ihr Projekt „Klimawanderweg“ erhalten hatten.
Vor dem Eintreffen des Bundesministers konnte Ortsbürgermeister Simon Wingerter (Mitte) bereits Staatssekretär Michael Hauer MKUEM (rechts) begrüßen.

Auf dem Dach des Rathauses erläuterte er dem Staatssekretär die Funktionsweise der Anlage – unterstützt von Paul Ngahan (Energieagentur), Dominik Hoffmann (EnergieSüdwest-Projektgesellschaft) und Gianni Walther (Energieagentur).
Im Anschluss stellte Bürgermeister Axel Wassyl in einem Kurzvortrag die nun mehr 20-jährige Verlaufsgeschichte des „kalten“ Nahwärmenetzes dar, das Solar- und Geothermie mit Photovoltaik clever kombiniert. Das neue Rathaus, die Kindertagesstätte „Queichhüpfer“, die Queichtalhalle, die Feuerwehr und das Queichtalbad bilden den Grundverbund des Netzes.


Weitere neue Kommunalgebäude werden angeschlossen und auch die ersten Privathäuser (im Mühlweg) konnten mittlerweile einen Anschluss legen lassen. Dass mit der kalten Nahwärme im Sommer auch gekühlt werden kann, war sicherlich mit ein Anreiz.
„Es braucht immer engagierte Menschen, die vorangehen. Ohne die machen wir keine Fortschritte beim Umwelt- und Klimaschutz.“, so Bundesminister Schneider.
Beim anschließenden Rundgang folgten weitere Erläuterungen in der Energiezentrale beim Queichtalbad. Staatssekretär Michael Hauer MKUEM (v.l.n.r.), Ortsbürgermeister Simon Wingerter, Angelika Glöckner, MdB, Bürgermeister Axel Wassyl, Bundesumweltminister Carsten Schneider, Thomas Gebhart, MdB, und Paul Ngahan, Referatsleiter Nahwärme der Energieagentur Rheinland-Pfalz, konnten sich weitergehend austauschen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider und Staatssekretär Michael Hauer lobten dabei das vorbildliche ökologische Engagement der Orts- und Verbandsgemeinde und bezeichneten das Nahwärmenetz als ein zukunftsgerichtetes Projekt zur sicheren und kostengünstigen Wärmeversorgung der Bevölkerung von Offenbach, wie auch der kommunalen Gebäude.
