Es ist ein trauriges Bild, das sich uns leider viel zu regelmäßig bietet: Achtlos in die Natur geworfener Abfall, der dort nicht nur das Landschaftsbild stört, sondern auch Umwelt und Tiere gefährdet.
Dass wir uns als Gemeinde regelmäßig um die Beseitigung von widerrechtlich entsorgtem Müll kümmern müssen, ist bereits schlimm genug. Doch der jüngste Fund sprengt jeden bisherigen Rahmen: Ganze 3,5 Tonnen Bauschutt wurden im Waldgebiet abgeladen.
Die Allgemeinheit trägt die Zeche
Was viele unterschätzen oder schlichtweg ignorieren: Die Kosten für die fachgerechte Entsorgung solcher Mengen sind erheblich. Da kein Verursacher direkt festgestellt werden konnte, muss die Allgemeinheit für diese Kosten aufkommen. Das bedeutet, dass Steuergelder, die an anderer Stelle – etwa für Spielplätze, Straßensanierungen oder soziale Projekte – dringend benötigt würden, hier für die Verantwortungslosigkeit Einzelner aufgewendet werden müssen.
Wir bitten um Ihre Mithilfe!
Um solche Vorfälle künftig zu verhindern oder die Verursacher zur Rechenschaft ziehen zu können, sind wir auf die Wachsamkeit unserer Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
- Haben Sie in letzter Zeit verdächtige Fahrzeuge (LKW, Traktoren mit Anhängern) in Waldnähe oder auf Feldwegen beobachtet?
- Sind Ihnen größere Baustellen aufgefallen, bei denen der Schutt plötzlich „verschwunden“ ist?
Unser Appell an Sie: Bitte schauen Sie nicht weg! Wenn Ihnen etwas ungewöhnlich vorkommt, zögern Sie nicht. Informieren Sie bitte umgehend das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde. Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Heimat sauber bleibt und die Kosten nicht auf dem Rücken aller hängen bleiben.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Zivilcourage!
Rene Krahmer
1. Beigeordneter
