Geocaching


Mit Inge´s Café, der Gaststätte Lehrer Lämpel, dem Freizeitcenter, der Villa Toscana u.a. gibt es in Bornheim für Besucher eine gute Infrastruktur. Mit dem Angebot der Führungen zu Störche, Kunst & Wein, den vielen Umweltbildungsveranstaltungen des Storchenzentrums, aber auch vielen dörflichen Veranstaltungen z.B. dem Neujahrskonzert mit dem Johann Strauß Orchester, dem Wiener Kaffeehauskonzert, den Aufführungen der Theaterstörche, dem Krippendorfangebot etc. gibt es immer wieder einen Grund, sich auf den Weg nach Bornheim zu machen.

Es gibt aber auch weitere, nicht so offensichtliche Gründe. Einer davon ist das Geocaching.

Was machen die denn da? Das ist in der Regel die Frage, die man sich als Unbeteiligter stellt, wenn man zufälligerweise Geocacher bei der Suche nach versteckten Gegenständen beobachtet.

So ging es mir am 1. Mai, als ich Hildegard und Peter Litzinger aus Bad Dürkheim an den Sitzbänken oberhalb des Saubrunnens beobachtete. Wie sich beim Nachfragen herausstellte, suchte Hildegard Litzinger mit ihrem GPS-Empfänger die Lage des Verstecks und Peter Litzinger den versteckten Geocache zu finden, eine anspruchsvolle Gemeinschaftsarbeit, wie ich feststellte.

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Hildegard Litzinger und Peter Litzinger aus Bad Dürkheim am Saubrunnen, sie mit GPS-Empfänger zur Ortung des Geocacheverstecks und er auf der Suche nach dem Geocache

Die Begeisterung der Litzinger´s für das Geocaching entwickelte sich aus einem Gespräch mit Freunden auf dem Bad Dürkheimer Wurstmarkt. Die Freunde haben diese Freizeitbeschäftigung in Japan kennen und schätzen gelernt.

In der Gemarkung Bornheim gibt es derzeit wohl 8 geheime Geocaching-Punkte, die es für die Mitmacher zu finden gilt.

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Hildegard und Peter Litzinger sind stolz, den Nanogeocach nach langer Suche im Umfeld des Saubrunnens doch noch gefunden zu haben

Im Umfeld des Saubrunnens ist es ein sogenannter Nano-Geocach, ein winziger Behälter mit einem Durchmesser unter 1 cm, der hier versteckt ist. Dieser enthält lediglich einen kleinen Zettel als Logbuch. Er ist in diesem Fall magnetisch, sodaß er an Denkmälern oder ähnlichem unauffällig versteckt werden kann.

Man sieht: Auch einfache Freizeitangebote wie das Geocaching haben Potenzial, Bornheim für einen Tagesbesuch attraktiv zu machen. Dies gilt u.a. auch für die Bestückung der Kunstwerke sowie sonstiger Sehenswürdigkeiten mit einem QR-Code. Über den QR-Code kann man über sein Smartphone alles Wissenswerte z.B. über das Kunstwerk erfahren und sich so ein Dorf oder eine Region eigenständig erschließen, ohne dass es eines Führers bedarf. In der Fortentwicklung des Bornheimer Tourismuskonzepts gilt es, diese Potentiale im Interesse unserer Gastronomie sowie der Beherbergungsbetriebe, aber auch im Interesse eines „lebendigen Dorfes“ systematisch zu erschließen.

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